- dreiflügeliges Schlossgebäude
- großer turmartiger Dachreiter auf Hauptflügel
- beherrbergt im Südflügel ehemalige Repräsentationszimmer der Grafenfamilie
(Bibliothek, Roter Salon, Chinesischer Salon, Speisesalon und Wintergarten [ursprüngliche Festausstattung teilweise noch erhalten])
- sehenswertes Kleinod: der Barockgarten mit seinen unzähligen Wasserspielen
   
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im 12.JH Burg an dieser Stelle (um 1280 Ritter Heidenreich Lehnsherr)
ständig wechselnde Besitzer
1450 Zerstörung der Gebäude durch Brand; Wiederaufbau
Abriss der Burg 1722
Schlosserrichtung unter Reichsgraf Christoph Heinrich von Watzdorf
1730 - 1737 Anlegen des Schlossgartens vom Sohn des Reichsgrafen
geht in Besitz dessen Frau (Reichsgräfin Henriette Sophia Vitzthum von Eckstädt) über
starke Beschädigung durch Brand Anfang des 20. JH
1945 Enteignung der Besitzer
Nutzung der Gebäude als Schulungszentrum, Heilstätte und Bauarbeiterwohnheim
1990 - 1997 umfangreiche Sanierung
seit 2007 weiterführende Sanierung

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auf dem 516 m hohen Schellenberg am Nordrand des Erzgebirges errichtet
Lage auf erloschenem Vulkan
toller Blick über die Landschaft
beeindruckend: Brunnentiefe beträgt 130,6 Meter
beherrbergt Gaststätten, Jugendherberge, Motorradmuseum, Kutschenmuseum sowie ein Museum für Jagdtier- und Vogelkunde
   
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um 1206 Burg Schellenberg an dieser Stelle
14.JH Besitzer Markgraf von Meißen gab Burg an Ritter Friedrich von Honsberg weiter
teilweise Zerstörung durch Gewitter und Brand
1568 Baubeginn der heutigen Augustusburg (unter Kurfürst August)
1572 Einweihung der Schlosskirche
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weiter Blick über das Land vom Burgturm aus möglich (Nutzung des Bergfrieds als Aussichtssturm)
beherrbergt eine Gaststätte, Schauwerkstätten, Weihnachts- und Spielzeugmuseum
   
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Erbauung 1250 von den Herren von Waldenburg
14.JH erste urkundliche Erwähnung
wechselnde Besitzer durch beispielsweise Verkauf oder Pfändung
1921 Zerstörung der Burganlage durch Brand
Wiederaufbau durch Architekten Bodo Ebhardt
Besetzung der Gebäude durch die Rote Armee nach dem 2. Weltkrieg
spätere Nutzung als SED-, Wismut-AG-Schulungsstätte, Heim für schwer erziehbare Jungen, Jugendheim
1990 - 1995 umfassende Burgsanierung